Libyen

Die libysche „Revolution“ – oder die NATO Revolution in Libyen.

Das Thema, was mich die letzten Wochen einige Male um den Schlaf brachte.

Das Thema, was mich mitten ins Herz traf.

Das Thema, wo viele, viele offene Fragen bleiben werden.

Das Thema, was der Welt die Augen öffnen sollte!

 

Zunächst das Hauptproblem: die öffentlich sichtbar gemachte Intervention „des Westens“.

Woher das Interesse westlicher Alliierter an Libyen kam, liegt auf der Hand:

  • Libyen gehört(e) zu den größten Ölförderern unter den OPEC-Ländern
  • allein 2009 förderte Libyen 77,1 Mio. Tonnen Öl und fast 30 Milliarden Kubikmeter Gas
  • angesichts des Pro-Kopf-Einkommens (über 6000US$ im Jahr) gehört Libyen zu den führenden Ländern in Afrika
  • wichtigste Exportpartner Libyens: Italien, Deutschland, USA und Spanien

Vor dem Hintergrund der eigentlichen „Revolutionsgründe“ – welche von den vorhergehenden Protesten in anderen Ländern einfach mal in den trügerischen und verlogenen Medien übernommen wurden, sollte man einige Dinge beachten:

Liegt beispielsweise in Ägypten die Analphabetenrate bei etwa 50%, so ist sie in Libyen mit nur rund 17% vergleichsweise niedrig.

Von einer libyschen Sozialversicherung, die sowohl kostenlose, medizinische Versorgung sowie Witwen- , Waisen- und Altersrenten umfasste, konnten andere Länder nur träumen.

In glücklicheren Zeiten Libyens – also bevor die NATO sich auf Seiten der Rebellen schlug und damit das Gaddafi-Regime beendete – hungerten in Libyen weniger als 5% der Menschen. Die Armutsgrenze in Libyen lag niedriger als in Holland!

Weil weltweit die Lebensmittelpreise steigen – was z.B. in Ägypten ebenfalls zu großen Problemen führt – schaffte Gaddafi in Libyen sämtliche Lebensmittelsteuern ab, um seine Bevölkerung nicht zu belasten!

 

Libyen war der „Dorn im Auge“ des Westens, da Gaddafi darauf bedacht war, libysche Ressourcen auch von Libyen verwalten zu lassen und nicht -wie in anderen afrikanischen Ländern- von großen Unternehmen, wie beispielsweise Shell steuern zu lassen.

Gaddafi verfolgte eine „arabische Einigung“, vor allem mit Ägypten und Syrien.

1980 rief er ein großes Projekt zur Wasserversorgung für Libyen, Ägypten, Sudan und Tschad ins Leben, welches am 01. September 2010 erstmals in Betrieb genommen wurde – 5 Monate vor den Unruhen und somit eigentlich mehr oder weniger zum Scheitern verurteilt.

Trotzdem war dieses Projekt extrem vorteilhaft für ganz Nordafrika gedacht gewesen und nicht nur eigennützig geplant. Hätte es also funktioniert, wäre es ein großer Schlag für den Westen gewesen, der doch bislang eher eine Destabilisierung der Region bevorzugte, um eigene Konzerne dort an die Spitze zu bringen…

Libyen besass 4 große Wasserreservoirs, welche schätzungsweise 35000 Kubikkilometer Wasser fassten.

Gaddafi beabsichtigte die Unabhängigkeit Libyens und somit kam auch die Übernahme der Versorgung Afrikas in Betracht.

All das ist natürlich ein Seitenhieb für bestimmte Industrienationen, welche doch von arabischer „Selbstversorgung“ kaum profitieren würden – wodurch sich dann auch die Frage direkt beantwortet, ob die Wasserreservoirs die NATO Bombardierungen überstanden haben.

Der „beste“ Weg, Gaddafi und somit Libyen ins Unglück zu stürzen und von anderen Länder abhängig zu machen war es, die dort noch geschätzte Stammesstruktur der libyschen Gesellschaft durch einen Bürgerkrieg in Wanken zu bringen und das Land ins Chaos zu stürzen.

2010 half England Libyen noch dabei aufzurüsten – durch jede Menge lukrative Waffengeschäfte – welche letztlich ihren Einsatz gegen die eigene, libysche Bevölkerung fanden. Traurig, aber der Plan ging auf.

 

All die Fakten und Belege darüber, dass Gaddafi sehr wohl Gutes für Libyen getan hat, dass er sich sehr wohl für sein Volk eingesetzt hat und dass er nicht nur auf sein eigenes Bankkonto gewirtschaftet hat, scheinen plötzlich vergessen.

Dank der NATO Propaganda, womit ich durchaus auch deutsche TV Sender wie die ARD, oder N24 meine, wird unsere westliche Bevölkerung – der normale Bürger, der sich abends um 19Uhr die Nachrichten ansieht (vorzugsweise auf GEZ-pflichtigen Sendern wie der ARD, denn diese sind ja schliesslich „seriös“) und morgens seine Tageszeitung liest, oder während des Frühstücks WDR 2 im Radio hört – total verblendet und manipuliert.

Ich weiss nicht, wieso es dazu kam, aber ich hatte von Anfang an sehr große Zweifel an der Glaubwürdigkeit und vor allem der westlichen Rechtfertigung für die Libyen-Angriffe!

Vermutlich bin ich durch meine Ägypten-Aufenthalte, besonders eben in 2011, sensibilisierter, als manch anderer deutscher Staatsbürger, der diese Szenarien nicht live mitbekommen hat.

Aber sobald die Rede von NATO Einsätzen, USA Intervention, oder sonstigen „westlichen“ Eingriffen in die Angelegenheiten arabischer Länder ist, sollte man zunächst seine Gedanken auf Alarmbereitschaft stellen und sich erst einmal fragen: Was hat das arabische Land zu bieten, was den Westen derart interessieren könnte, als dass er sich dort einmischt und sogar bis hin zu einem Krieg zieht.

 

Wer die Medien auf seiner Seite hat, der hat die Macht alles zu tun, alles zu rechtfertigen, alles zu erreichen.

War es doch anfangs noch so – ich erinnere mich an meinen Aufenthalt in Kairo im Februar 2011 – dass sowohl arabische Staaten, als auch deutsche Mitbürger größtenteils der Meinung waren, dass Gaddafi es schaffen wird, den Aufruhr unter Kontrolle zu bringen und dass er eigentlich doch „gar nicht so schlecht“ ist, wie der böse Mubarak – der seinen Sitz einfach nicht aufgeben will.

Ich erinnere mich an einen Abend in Kairo, zusammen mit ägyptischen Freunden, wo Gaddafi im TV – im „Tuk Tuk mit Sonnenschirmchen“ – umher fuhr und er zwar von allen belächelt wurde, aber dennoch niemand davon ausging, dass Libyen eine ähnliche Revolution erleben würde, wie Ägypten und Gaddafi gestürzt werden könnte.

Publizierte man anfangs noch Videos und Bilder Gaddafis, auf denen man sah, wie „gut“ die Libyer es doch vergleichsweise zu Ägypten haben und war man doch anfangs noch der Meinung, berechtigter Weise, dass Libyen kein derart „armes Land“ war – so schlich sich langsam aber sicher, im Abseits und abgeschirmt durch die ägyptischen Ereignisse, eine Wende ein.

Den Berichten, dass „Rebellen“ staatliche Einrichtungen Gaddafis überfielen und es zu blutigen Schlachten kam, folgten sehr bald schon die ersten kontroversen Interviews und Nachrichten, in denen es plötzlich nicht mehr um die „Rebellen“, sondern „unschuldige, unbewaffnete Zivilisten“ ging, die eigentlich doch nur friedlich hatten demonstrieren wollen, während der böse Diktator sie brutalst niedermetzeln liess und noch dazu Söldner anheuerte, die ihm halfen, an seiner Macht zu klammern.

NATO-Propaganda gestartet.

Geht es nur mir so, oder ist es vielleicht auch noch jemand anderem aufgefallen, dass uns, hier in Deutschland, fast ausschliesslich nur noch von „blutigen Übergriffen“ der Gaddafi Anhänger berichtet wurde – Angriffe von Rebellen und selbsternannten „Freiheitskämpfern“ jedoch öffentlich ignoriert wurden?

Wie konnte es sein, dass man das Gaddafi-Regime für Tausende Tote verantwortlich machte, die so nie bestätigt wurden? Wie kann es sein, dass man uns in den Medien berichtet, wie grausam und blutig die Ausschreitungen in Libyen fortschritten, während u.a. Gaddhafi seelenruhig ein Interview mit einer deutschen N24 Moderatorin gibt und von keinen derartigen Ereignissen weiss?

Sicher, man kann nun wieder alles auf den „durchgedrehten, exzentrischen Diktator“ schieben, der „die Wirklichkeit ja bloss vertuschen“ wollte – allerdings gab es auch andere Bilder und Videoaufnahmen, auf denen keine Kämpfe zu sehen waren, sondern friedliche pro-Gaddhafi Proteste stattfanden.

Das internationale Strafgericht jedoch zog sofort alle Register. Gaddafi und seine Anhänger werden penibel von jeder westlichen Regierung kritisiert. Mahnungen und Drohungen werden ausgesprochen – vorallem aus den USA und Frankreich. Doch hat irgendwann auch mal jemand die Rebellen ermahnt, das Blutbad einzustellen? Ihnen gedroht, dass man sie daran hindern werde, wenn sie weiterhin unschuldige Zivilisten massakrieren?? Die Berichte muss ich wohl verpasst haben – sofern es welche gab!

 

 

Unter dem Deckmantel des „großen Beschützers“ und „Friedensbringers“ haben sie sich alle versteckt. Haben Gaddafi die volle Verantwortung für jeden einzelnen Mord, jedes einzelne Opfer dieses Bürgerkrieges gegeben [den der Westen erst dazu gemacht hat] und ihn zutiefst missachtet und die Söldnereinsätze seinerseits verurteilt – doch: der eigentliche Völkermord, den die NATO zu verantworten hat, wurde geschickt außer Acht gelassen. Denn schließlich war es ja Gaddafi, der Söldner angeheuert hatte und ob ganze Städte hinter Gaddafi standen, fiel plötzlich ausser Acht.

Was nun mehr Opfer forderte, dürfte klar sein.

Sie kamen mit dem Vorwand „des Schutzes der Zivilbevölkerung vor den menschenrechtsverletzenden Übergriffen Gaddafis und seiner Truppen“ und bombardierten im Gegenzug Städte, rissen tausende unbeteiligte Zivilisten mit in den Tod und zerstörten deren gesamte Existenz!

Libyen MUSS von seinem aggressiven Diktator befreit werden, der Menschen töten lässt. Genau wie Luis Farrakhan es bereits gesagt hat: Hat der Präsident der vereinigten Staaten etwa keine Menschen getötet?

Wenn Mord nicht zu einer Demokratie passt und man andere Länder „demokratisieren“ möchte – ob sie nun wollen oder nicht – wie rechtfertigt man denn dann die Bombenangriffe und vor allem, wie kann jemand Demokratie bringen wollen, die er folglich nicht mal selbst vertritt?

 

„Eine echte Demokratie hat es nie gegeben und wird es sie auch niemals geben, denn es verstößt gegen die natürliche Ordnung, daß die Mehrheit regiert und die Minderheit regiert wird. Es ist nicht denkbar, dass das Volk unaufhörlich versammelt bleibe, um sich den Regierungsgeschäften zu widmen, und es ist leicht ersichtlich, dass es hierzu keine Ausschlüsse einsetzen kann, ohne die Form der Verwaltung zu ändern.“

[Vom Gesellschaftsvertrag, Band III, Kapitel 4; Rousseau 1986, S. 72]

 

„Multiparty democracy is a sham promoted by governments that treat their people like donkeys and deny them real power. We have seen the world shaken by the multiparty systems. What on earth do we need with the alternation of power when power is in the hands of the masses? The world is fed up with parties and elections. Even the Western intelligentsia feels disgusted with the party system and the farce of elections. They acknowledge the fact that what is going on is not democracy but falsification.The world is going to eventually embrace the people’s authority, sweeping away all those old systems. We will never abandon the State of the Masses. There will be no going back on the people’s authority.“

– Muammar Gaddafi, 2007

 

Wir, der Westen, sitzen zu Hause vor unseren Fernsehern und uns wurde Tag für Tag erneut ins Gehirn gepflanzt, dass es sich doch bei den Ausschreitungen um die gleichen demokratischen Massenbewegungen handele, die es auch zuvor in Tunesien und Ägypten gegeben hatte.

 

 

Wir, der Westen, lassen uns von einer Berichterstattung verblenden, die uns weiss machen will, dass Gaddafi ein böser Diktator, Tyrann, ja sogar Mörder war, der keine friedlichen Proteste in seinem Land zulassen wollte und deshalb gleich mit Militärgewalt die eigene Bevölkerung bekämpfte.

Ist es denn aber nicht so, dass die eigentliche Eskalation NICHT durch politisch-strukturierte Gruppen -die friedlich für mehr Rechte protestierten- stattfand, sondern durch unorganisierte Gruppen, bestehend aus meist arbeitslosen, jungen Männern, die sich durch die „Infektion“ des arabischen Frühlings mitreissen liessen, die für Unruhen sorgten, indem sie ganze Polizeistationen und andere staatliche Einrichtungen in Brand steckten?

Wir, der Westen, sollten uns vor Augen halten, was unsere Regierung wohl in so einer Situation getan hätte? Wie hätte sich wohl eine Frau Merkel oder ein Herr Obama verhalten, wenn plötzlich eine unorganisierte, angriffslustige und vor allem bewaffnete Rebellengruppe, die eigentlich nur durch Trittbrettfahrer einer ganz anderen Revolution voran getrieben wird, den Bundestag, oder das weiße Haus angesteckt hätte? Selbstverständlich wäre man in Frieden auf diese Gruppen zugegangen und hätte ohne Gewalteinwirkung mit friedlichen Gesprächen die Kontrolle zurückerlangt. Wie denn auch sonst…

 

Die Rechtfertigung des NATO Einsatzes in Libyen ist nicht nur zweifelhaft, sondern auch verzweifelt lächerlich.

Wo war denn die mediale „super-neutrale Berichterstattung“ darüber, dass man mit dem Einsatz mal ganz nebenbei den neuen „Eurofighter“ in einem realen Kampfeinsatz fliegen und zum Einsatz bringen konnte? Ein weiterer Profitträger der libyschen Revolution: die westlichen Rüstungskonzerne!

Wer ebenfalls ein Stück von Kuchen bekommen wollte und auch bekam, ist das „französische Rumpelstilzchen“ Sarkozy – der „Friedensbringer“ durch die Durchsetzung der UN Resolution 1973 OHNE Veto! Die Mutter Theresa Europas, welche sich eindringlich für die Menschenrechte in Libyen engagierte und ganz nebenbei noch Sympathiepunkte für die nächste Wahl sammelte und mal eben unter dem Tisch verschwinden liess, dass er während der tunesischen Revolution Ben Ali noch Waffenhilfe angeboten hatte, um die dortigen Rebellen niederzuschlagen.

 

Wer denkt ihr, dass ihr seid, wenn ihr euch in Angelegenheiten einmischt, die euch nichts angehen und wo es doch mehr als genug eigene Probleme zu lösen gäbe, anstatt sich mit Luftangriffen, Bewaffnung von Rebellen und Völkermord zu beschäftigen!

Wo war die westliche Berichterstattung, als sich die Afrikanische Union in Äthiopien traf und an einem Friedensplan für Libyen arbeitete? Wo war die westliche Berichterstattung, als die Türkei einen Friedensplan entwarf, dem Gaddafi im Übrigen positiv zugestimmt hatte?

Wo war die westliche Berichterstattung, als Sarkozy das Feuer eröffnen liess, Menschen in den Tod Riss und Frankreich mal eben die türkische Lösung wieder wegbombte?

 

 

Zu viele Fragen bleiben offen und zu viele Fragen haben sich die meisten Deutschen „Normalbürger“ gar nicht erst gestellt, da uns von den Medien ja erfolgreich im Kopf verankert wurde, dass die NATO das einzig richtige tut, indem sie Libyen, seine Bevölkerung, seine Infrastruktur und sein System einfach auslöscht – der Demokratie zu Liebe und NUR um zu helfen…

Wieso ignorierte man die türkischen Friedenspläne? Wieso gab man der afrikanischen Union nicht einfach etwas mehr Zeit, um Friedensverhandlungen zu führen? Wieso versuchte man nicht zuerst mal einen Waffenstillstand beispielsweise in Zusammenarbeit mit der UNO auszuhandeln, anstatt direkt mit roher Gewalt und Kriegsgefährt anzurücken?

Das fragen wir am besten direkt Herrn Sarkozy, auf dessen Konto die ersten Luftangriffe gingen, ohne abwarten zu können.

Eine logische Antwort wäre es aber, dass wenn man Libyen, der arabischen Union, oder auch dem türkischen Friedensplan mehr Zeit gegeben hätte und das ganze eventuell nicht als Massaker hätte enden lassen, sondern in Friedensverhandlungen und anschliessender Demokratisierung durchgeführt hätte, vielleicht ein neuer Machthaber an die Spitze der libyschen Region gerückt wäre, der sich unter Umständen nicht ganz so loyal zu den westlichen Erdölabnehmern verhalten hätte.

Da geht man lieber kein Risiko ein, gibt den Libyern keine Chance auf ein friedliches Ende und nimmt in Kauf, ein ganzes Land samt seiner Bevölkerung auf dem Gewissen zu haben. Alles egal – hauptsache das Öl fliesst weiter so, wie man es sich wünscht.

Die UN Resolution 1973 sah keinen Einsatz von Bodentruppen vor – brauchte man ja auch nicht, wenn man sich auf die Seite der Rebellen stellte und diese den Bodeneinsatz übernahmen. So schlug man praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe und konnte unter dem Deckmantel des „Schutzes der Zivilbevölkerung“ sowohl aus der Luft angreifen, als auch die „Bodentruppen“ gut koordinieren – vorallem mit Hilfe von britischen Geheimagenten vor Ort, die auch gleich die genauen Koordinaten von Gaddafis Truppen, oder vermeintliche Strategiezügen übermittelten.

Alles in allem ein „gelungener Krieg“ – ausgetragen auf dem Rücken der libyschen Bevölkerung – und unter dem Vorwand des Friedens! „Mission successfull. Libya destroyed – next stop Syria!“

 

 

Auch wenn ich persönlich für die aktuelle Regierung Deutschlands kaum mehr Verständnis habe, so befürworte ich dennoch die deutsche Enthaltung aus diesem unfassbar ungerechten Massaker der NATO.

Guido Westerwelle sagte:

Bereits „das Durchsetzen einer Flugverbotszone“ sei „eine militärische Intervention“, weil dafür „zunächst die libysche Flugabwehr militärisch ausgeschaltet werden“ müsse. Niemand solle „sich der Illusion hingeben, es gehe lediglich um das Aufstellen eines Verkehrsschildes.

Wie Recht er damit hatte. Und welch Bedeutung nun seinen Worten und auch seiner Entscheidung zukommt, hätte er sich zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich noch nicht erträumen lassen.

Vielen Dank, Guido, dass ich mich in diesem Punkt nicht für Deutschland schämen muss und wir nicht zum Völkermord in Libyen beigetragen haben!

 

Jetzt wo Gaddafi endlich aus dem Weg ist, überlässt man Libyen dem Chaos. Rebellen melden sich zu Wort und fordern ihre Prämien ein, die sie doch für die brutale Ermordung Gaddafis versprochen bekommen hatten.

Es tauchen Hinweise auf  Zusammenhänge mit Al-Qaida und den libyschen Rebellen auf – wen wundert es?

Dass sich die NATO ausgerechnet mit der Al-Qaida verbündete, sollte spätestens jetzt jedem einzelnen von uns zu denken geben.

Doch davon will man in deren Kreisen jetzt nichts mehr wissen. Auch nicht von den Opfern der Luftangriffe.

Geld, dass Libyen gehört und dass für eine Art Zusammenschluss/Föderation der arabischen Länder gedacht war, wird von den USA im wahrsten Sinne des Wortes „eiskalt eingefroren“ und nicht freigegeben.

Wer unseren „seriösen Medien“ Glauben schenkt, findet unsagbar viele Widersprüche, unfassbar dreiste Lügen und absolute NATO Propaganda, sobald man mal etwas nachforscht. Das schlimmste jedoch, die Drahtzieher äussern sich auch noch darüber, als hätten sie Libyen etwas Gutes getan!

 

David Cameron: „Ich bin stolz auf die Rolle, die Großbritannien dabei gespielt hat.“

Nicolas Sarkozy: „Der Tod von Muammar al-Gadhafi ist eine wichtige Etappe bei dem seit acht Monaten geführten Kampf des libyschen Volkes zur Befreiung von dem diktatorischen und gewalttätigen Regime.“

Silvio Berlusconi: „Jetzt ist der Krieg zu ende!“

Frau -hillarious- Hillary Clinton brauche ich mit ihrem Statement wohl nicht zu benennen. Sie ist die Respektlosigkeit in Person und verdient nichts weiter als Verachtung und auch Obama (bin Laden) hätte nichts besseres sagen können als: „Ein dunkles Kapitel in der Geschichte dieses Landes geht nun zu ende.“

 

 

Im Gegensatz zu derart widerlichen Statements, an dieser Stelle jemand der mir wahrlich aus dem Herzen spricht:

Luis Farrakhan [„Nation of Islam“]

 

 Alle Welt schaut dabei zu, wie man Gaddafi halbtot über den Boden schleift, ihn zur Schau stellt und anschliessend, nach erfolgreicher Ermordung noch tagelang im Kühlraum eines Supermarktes wie ein Museumsstück ausstellt – gleich neben seinem eigenen Sohn Motassim und dem Verteidigungsminister Abu Bakr Younis.

Es reicht nicht, dass Rebellen Handyvideos ins Internet stellen, wo man den schwerverletzten Motassim noch lebend sieht und sie ihn mit „Hund“ betiteln, obwohl er dringend ärztliche Versorgung bräuchte.

Es reicht nicht, dass man im Fernsehen Bilder vom toten Gaddafi, rangezoomt aufs äußerste, veröffentlicht und das ganze Szenario über Tage hinweg, immer und immer wieder erneut einblendet.

Es reicht nicht, dass Plattformen wie youtube immer mehr Videos unzensiert hochladen lassen, in denen man die grausamsten und widerlichsten Bilder von Muammar Al Gaddafi und seinem Sohn Motassim, die man sich jemals vorgestellt hätte, zu sehen bekommt.

Leichenschändung und zur Schau stellen auf grausamste Weise! Wieso hat denn dort die NATO nicht auch eingegriffen? War es nicht noch so, dass man den (angeblich) erschossenen Osama bin Laden innerhalb kürzester Zeit und unter strengstem Ausschluss der Öffentlichkeit obduziert und ins Meer geworfen hat?

Hat sich mal irgendjemand gefragt, wie es sich wohl anfühlt, den eigenen Vater, Bruder, Sohn, oder Freund -auf diese Weise und über solch lange Zeit- täglich im Fernsehen oder im Internet sehen zu müssen?

Wer sich nun denkt, dass man sich diese Bilder freiwillig anschaut, hat nur bedingt Recht. Abgesehen von den öffentlichen Schockvideos und Fotos, die jeder Mensch, der Nachrichten im Fernsehen verfolgt zu sehen bekam – muss sich der Zweifler, welcher den Medien nicht traut, zwangsweise auch durch Plattformen im Internet wühlen, um zu seiner eigenen Erkenntnis der Dinge zu gelangen.

Ich selbst wünschte mir, dass ich es einfach hingenommen hätte, anstatt mich bei youtube weiter zu informieren, was mich letztlich zum Weinen brachte und mich einige Nächte schlaflos verbringen liess. Hierbei sei angemerkt, dass ich keine schwache Persönlichkeit bin, die beispielsweise mit Splatter- und Horrorfilmen nicht umgehen kann.

Dies jedoch war die Realität und kein Film und genau das ist es, was mir die Tränen in die Augen getrieben hat.

Jeder Mensch hat heutzutage die Möglichkeit, sich des Internets in irgendeiner Form zu bedienen. Sogar Kinder im Alter von 10-12 Jahren sind hierzulande schon im Besitz eines „Smartphones“, welches online gehen kann.

Jeder, der einfach nur bei Google „Tod Gaddafi“ eingibt, wird bei den Videovorschlägen schon die ersten Horrorszenarien vorgeschlagen bekommen.

Ich habe mir einen sehr geringen Teil dieser Videos angesehen und das auch nur, weil ich den Medien nicht alles glaube, was sie mir erzählen. Nachdem ich es nicht mehr ertragen habe, habe ich Social Media Facebook dazu genutzt, um Menschen aus Libyen zu adden und mit ihnen darüber zu diskutieren. Weil ich den Medien nicht alles glaube, was sie mir erzählen…

Ich möchte auf keinen Fall bezweifeln, dass genau vor diesem Hintergrund noch so manch anderer auf „play“ geklickt hat – dennoch gibt es unter uns genug „kranke Voyeure“, die einfach nur Blut sehen wollen, die wenn sie könnten, noch näher an die Leichen Muammar und Motassem Gaddafi’s heranzoomen würden, nur weil es ihnen den persönlichen Kick gibt.

Man darf dieses öffentliche zur Schau stellen nicht einfach so zulassen. Es sind nicht nur erwachsene Menschen, die dank unseres -von mir nur bedingt- gelobten „digitalen Zeitalters“ Zugang dazu haben!

Kranke Voyeure sind es, die sich dies ansehen und im Anschluss sagen: „Er hat es doch nicht anders verdient.“

Niemand hat so etwas verdient.

Krank und pervers sind jene Menschen, die in das „LeichenMuseum“ in Sirte gegangen sind und mit ihren Handys und Digitalkameras erst solche Aufnahmen ermöglicht haben.

Hetzer und Sadisten sind es, die für die Verbreitung solcher Grausamkeiten sorgen und skrupellos und voller Respektlosigkeit den Toten gegenüber nicht einen Funken Mitgefühl, zumindest für die Familie und Freunde, übrig haben.

Stelle ich mir vor, dass es mein Vater gewesen wäre dort in diesen Videos und hunderte Menschen ihn tagelang begaffen konnten – tot, blutverschmiert und bloss gestellt- und mir und meiner Familie nicht mal das Recht gewährt wird, ihn selbst beerdigen zu lassen, hätte ich vermutlich den Verstand verloren.

Stelle ich mir vor, dass ich meinen Bruder schwerverletzt und völlig am Ende -lebend- auf einem Handyvideo von jungen Männern, kaum älter als 18 – die sich „Freiheitskämpfer“ nennen und „Gaddafis menschenverachtende Umgangsweise mit dem Volk“ kritisieren – präsentiert bekommen würde und kurz danach seine Leiche ebenfalls wie ein Stück Dreck, zur Schau gestellt in einer Kühlkammer, wiedererkennen müsste, so wäre mein Zusammenbruch vorprogrammiert!

Wie fühlen sich wohl jene Menschen, die einem dieser drei „visuell ausgeschlachteten“ Toten nahe standen?

Ganz bestimmt geht sowas nicht spurlos an einem vorüber. Ganz bestimmt trifft sowas direkt ins Herz und ganz bestimmt wünscht sich niemand von all diesen Sadisten und Voyeuren ein ähnliches Schicksal!

Wie oft habe ich schon in Ägypten erlebt, dass bestimmte Gewalt- oder Sexszenen aus Filmen geschnitten wurden. Selbst in Deutschland findet man solch Zensur nicht selten.

Geht man auf den Friedhof, lernt man bereits als kleines Kind, dass man dort nicht herumtoben darf, sich ruhig verhalten soll und RESPEKT den Toten gegenüber zeigen soll. Und dort liegen auch nicht nur Menschen mit einer 100% reinen Weste!

Wo blieb dieser Respekt, während Menschen in Scharen vor dem besagten Supermarkt anstanden und der Kühlraum mit Blitzlicht, Gelächter und Lärm gefüllt war?

Wo blieb die Zensur, als Internetnutzer einen realen Horrorfilm nach dem nächsten online stellten?

Was sind wir bloss für eine grausame, abgestumpfte Gesellschaft, in der man fiktive Filme und Videospiele verbietet, weil sie als gewaltverherrlichend eingestuft werden und im nächsten Atemzug machen wir es jedem einzelnen möglich, die viel brutalere und menschenverachtende Realität auf den Bildschirm zu bekommen?

Osama bin Laden sollte nicht als Märtyrer „zurückkehren“. Deshalb warf man ihn kurzerhand ins Meer und zeigte bewusst kein Bild der Leiche. Abgesehen davon, dass die Anhänger eines Märtyrers kein Bild brauchen, um an ihn zu glauben, so hat man Muammar und Motassem Gaddafi durch dieses Publizieren von den ihnen zugefügten Grausamkeiten erst recht zu Märtyrern gemacht.

Die ersten Videos sind schon da. Motassem Gaddafi, der arabische Che Guevara. Tribute on mass für Muammar Gaddafi.

 

Saif Al-Islam -hoffentlich bleibt er am Leben- hat Rache angekündigt und zum „Kampf um das verlorene Libyen und die verlorene Würde aufgerufen“:

„In diesem historischen Moment, in dem einige denken, dass alles beendet ist, sage ich: Das ist erst der Anfang“.

In der Tat ein Anfang, der gar nicht erst hätte sein müssen. Ein NATO-inszenierter Anfang, bedingt durch Machtinteresse.

 

Libyen war auf dem Weg zur arabischen Unabhängigkeit und zur Selbstversorgung. Gaddhafi hatte islamistische Bewegungen stets im Zaum gehalten und seine Ideologie der Zeit – und dem Westen – angepasst.

Die NATO hat dieses Ziel und diese Idee nun zerbombt.

Viele unschuldige Opfer jeden Alters, die ohne NATO Angriffe vermutlich geringere Zahlen vorgewiesen hätten.

Zerstörte Häuser, Städte, Infrastruktur – jahrelanger Aufbau und große Investitionen liegen in Trümmern.

Unbeteiligte Zivilisten, deren Existenz nun dahin ist und die vor dem Nichts stehen.

Man kam, sah und ruinierte Libyen bis ins Detail.

Nach angerichtetem Chaos droht dem Land nun das gleiche Schicksal wie schon Afghanistan und Irak, nachdem die NATO dort „demokratisierte“. Ein endloser Bürgerkrieg und vielleicht sogar der erste eigenständige „Al Qaida Staat“ – gegründet durch die USA.

Alles was die „westlichen Freiheitsbringer“ nun noch interessiert, ist der Verbleib mehrerer tausend Flugabwehrraketen aus Gaddafi’s Beständen – dem Verbleib der mind. 30 000 geflüchteten Bewohner und geschätzten 100 000 Anhängern Gaddafi’s, die nun um ihr Leben fürchten müssen, ordnet man einen weniger wichtigen, bis gar keinen  Stellenwert zu.

Rufen wir uns in Erinnerung, was wohl gewesen wäre, wenn die NATO bereits im März 2011 Gaddhafi’s Sicherheitskräfte nicht an der Niederschlagung des bewaffneten Aufruhrs in Benghazi gehindert hätte und stattdessen bei einer Wiederherstellung der staatlichen Ordnung geholfen hätte – es wären weitaus weniger Opfer zu beklagen, niemand wäre derartig massakriert worden und Libyen stünde nun nicht im absoluten Chaos.

 

Aber jetzt zieht die NATO erstmal weiter im „Krieg für die Gerechtigkeit“ – denn es gibt andere Länder, wie Syrien, die nun viel dringender „befreit“ werden müssen…

 

Mein tiefstes Mitgefühl gilt all denen, die nun um ihre Familie und Freunde trauern müssen. All denen, die unbeteiligt in etwas verwickelt wurden und nun vor dem Nichts stehen. All denen, die für ihre Ziele einstanden und dies mit dem Tod bezahlt haben. Und auch all denen, die dabei zusehen mussten, wie ihre Familie und Freunde öffentlich zur Schau gestellt wurden und deren Leichen man respektlos behandelt und geächtet hat.

Muammar Gaddafi geht in die Geschichte ein – auf welchem Wege auch immer und trotz des widerlichen Ausgangs dieses Massakers, hat er dennoch bekommen, was er wollte und starb für sein Land, anstatt sich dem Westen zu ergeben.

Sein grünes Buch verkauft sich in Deutschland nun doppelt so gut und auch wenn er mit dem Tode dafür bezahlt hat, so erreichte er letztlich doch noch, dass auch hierzulande einige Menschen endlich anfangen, die Augen zu öffnen.

 Update vom 20.11.2011:

 

Libyen verschwindet tatsächlich mehr und mehr von der Bildfläche der westlichen Medien. Syrien wird nun vorn an gestellt, damit „wir“ noch immer nicht wagen, die NATO-Intervention zu bezweifeln, oder gar zu kritisieren.

Nachdem man uns öffentlich darstellte, dass der Einsatz nun beendet sei und sich die NATO zurückziehen wolle, tauchen dennoch Videos im Internet auf, Fakten darüber, dass die NATO sehr wohl noch in Libyen agiert und es längst nicht so „friedlich“ abläuft, wie man uns durch den Rückgang der Berichterstattung gerne vermitteln würde.

Saif Al-Gaddafi, der zuvor noch Rache für die Morde an seinem Vater und Bruder geäußert hatte und lieber „bis zum Tode kämpfen“ wollte, anstatt sich zu ergeben, wurde am 19.11.2011 von der sogenannten „Übergangsregierung“ (nach wie vor Rebellen!) aufgespürt und verhaftet.

Die wankelmütige Berichterstattung ist sich hingegen der Meinungen vieler „Zweifler“ recht einig:

Man sagt, er sei am 19.11.2011 im Süden Libyens, bei einem Fluchtversuch mit einem Konvoi in den Niger aufgespürt worden und anschliessend hatte man ihn samt einigen Begleitern festgenommen und nach Zintan geflogen. In wie weit es zu einem Waffengefecht kam, oder auch nicht, möchte ich gar nicht beurteilen, da sich dort die gemeinsamen Wege der Medien auch schon wieder trennen.

Fakt ist, dass Fotos ausgestrahlt wurden, auf denen er sowohl unverletzt – bis auf die rechte Hand – als auch ohne Handschellen etc. zu sehen ist und nun, laut Berichterstattung, solange an einem geheimen Ort bleibt, bis die Regierung konstant ist und man ihn dann ggfls. an den internationalen Strafgerichtshof in Den Haag überzustellen.

In deutschen Medien bezeichnet man diesen Fall nun als „Test für die neue libysche Regierung“, welche damit gleich ihre neu erworbene Rechtsstaatlichkeit und Achtung der Menschenrechte unter Beweis stellen kann. Ohne Worte!!!

Rechststaatlichkeit und Achtung der Menschenrechte ist augenscheinlich schonmal nichts, was man „der neuen libyschen Regierung“ zuvor als Vorbildfunktion vermittelt hat.

Ebenso wenig hat man sich, seitens des Westens, eingemischt, als Gaddafi selbst und auch sein Sohn Mutassim praktisch öffentlich, im wahrsten Sinne des Wortes, „ausgeschlachtet“ wurden. Von den vielen und brutalen – nicht nur durch Luftangriffe bombardierten – Zivilopfern hat wohl auch niemand eine Achtung der Menschenrechte erfahren.

Der Justizminister des nationalen Übergangsrates Mohammed Al-Alagy garantierte Saif Al-Islam (zumindest in der Öffentlichkeit) einen fairen Prozess und ein ordentliches Verhalten ihm gegenüber in Libyen.

Andere hingehen, wie Dr. Tawfik Shomar, ein jordanischer Professor für Philosophie, sieht die Zukunft nicht positiv. Saif Al-Islam könnte schlimmstenfalls das gleiche Schicksal wie seinem Vater und seinem Bruder drohen – denn da schließe ich mich vorhergehender Meinung an: Muammar Al-Gaddafi und Mutassim Al-Gaddafi und Abu Bakr Younis, sowie viele, viele andere Menschen wurden auf brutalste Weise ermordet und selbst ihre toten Körper noch öffentlich zur Schau gestellt; sogar Eltern nahmen ihre Kinder mit in den Kühlraum, worin die verwesenden Leichen lagen – nur um nochmal einen letzten, voyeuristisch-sadistischen Blick auf die errungenen Trophäen, deren Preis sehr hoch war, zu erlangen.

Warum sollte man sich also nun Saif Al-Islam auch nur ansatzweise fair gegenüber zeigen und ihn nicht – sofern es überhaupt zum Prozess kommen sollte – zum Tode verurteilen.

Saif Al-Islam droht ein ähnliches Schicksal wie seinem Vater und Bruder

Saif Al-Islam trägt viele Informationen in seinem Kopf. Viele Dinge, die nicht ausschließlich nur für die Gaddafi-Familie negative Auswirkungen haben könnten, sondern viel mehr für die viel gefährlicheren Akteure dieses miesen Spiels: USA, Frankreich, Italien und England. Warten wir es ab und hoffen, dass Saif Al-Islam die Folgen seiner Verhaftung überlebt, oder schliessen uns wahlweise den zuvor erwähnten „Zweiflern“ an, die noch nicht wahrhaben wollen, dass es sich bei der festgenommenen Person tatsächlich um Saif handelt. Ich glaube, das ist Wunschdenken…

 

Saif Al-Islam und die „übrig gebliebenen des Gaddafi-Clans“

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